Erste Babyzähne enthalten wichtige Informationen über die Gesundheit

Forscher haben herausgefunden, dass in den ersten Zähnen von Babys bereits zahlreiche Informationen abgespeichert sind, die Auskunft über die Gesundheit in der Zukunft bereit stellen. Die freudige Aufregung, die Eltern empfinden, wenn das erste Zähnchen ihres Babys zu sehen ist, stellt demnach nur einen kleinen Teil der Bedeutung dar, die diese Zähne haben. Milchzähne speichern nämlich Gesundheitsdaten ab. Man kann in ihnen Bleiwerte messen und Pestizide, und es ist sogar gelungen, das Ausmaß von Stresshormonen abzulesen, die im Baby bereits während der Schwangerschaft produziert werden. Darüber hinaus bieten die ersten Zähne Informationen darüber, welche Krankheiten man als Erwachsener bekommen kann.

Klein aber oho – Babyzähnchen sind wie kleine Festplatten

Wenn Milchzähne wachsen, ist an ihnen ein Phänomen zu beobachten, das den Bäumen gleicht: sie bilden Wachstumsringe. Allerdings entstehen diese Ringe nicht jährlich, sondern täglich. Jeder dieser Ringe speichert Informationen ab, die aussagen, welchen Einflüssen das Baby ausgesetzt ist – wie eine Festplatte im Computer, die man mit Daten füttert. Es ist nur ein Pieks in den Finger nötig, um einen Blutstropfen zu gewinnen, der analysiert werden kann. Diese Analyse gibt Aufschluss über Umwelt- und weitere äußere Einflüsse, und daraus lassen sich gesundheitliche Risiken für das spätere Leben ablesen. Die Konsequenzen, die die Lebensführung einer Schwangeren für ihr Kind später haben wird, bilden sich nach Ansicht der aktuellen Forschung demnach deutlich in den ersten Babyzähnchen ab. Wie diese Informationen helfen können, eventuelle Gesundheitsrisiken einzugrenzen, wird weiterhin Gegenstand der zahnmedizinischen Forschung sein.