Kariesentstehung – diese Rolle hat die Ernährung

Karies ist mehr als das umgangssprachliche Loch im Zahn. Die Entstehung beginnt viel früher. Risikofaktoren sind unter anderem eine unzureichende Mundhygiene sowie eine Ernährung mit hohem Zuckeranteil. Erste Anzeichen für Karies können die Verfärbung der Zähne sowie das Auftreten von Schmerzen sein. Doch es gibt auch gute Nachrichten mit der richtigen Ernährung und Prophylaxe kann Karies vorgebeugt werden.

Karies – was ist das

Bei Karies handelt es sich um eine Erkrankung der Zähne. Hierbei wird schrittweise die harte Substanz der Zähne zerstört. Bei der Entstehung von Karies kommen verschiedene Ursachen zusammen, die sich aufsummieren. Ursachen können unter anderem eine unzureichende Mundhygiene, eine zuckerreiche Ernährung, ein gestörter Speichelfluss sowie ein schwaches Immunsystem sein. Diese Ursachen können sich auch aufsummieren und treten in Kombination auf.

Karies entsteht, wenn durch diese Ursachen bestimmte säurebildende Bakterien eine Demineralisierung der extrem harten Zahnsubstanz einleiten. Bleibt das schädliche Handeln der Bakterien unentdeckt, baut sich Schritt für Schritt der Zahnschmelz ab und auch das darunter liegende Dentin wird angegriffen. Es entsteht das bekannte Loch im Zahn. Doch soweit muss es nicht kommen, es gibt für Sie verschiedene Möglichkeiten, der Kariesentstehung entgegenzuwirken.

Kariesprophylaxe – Vorbeugen ist das Zauberwort

Damit es erst gar nicht zur Kariesentstehung kommt, ist es von großer Bedeutung verschiedene Dinge zu beachten. Hierbei handelt es sich um kleine, leicht in den Alltag zu integrierende Schritte, die jedoch eine große Wirkung haben. Hierzu zählen eine passende Ernährung, eine gute Mundhygiene sowie der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt.

Ernährung und Karies – so hängt beides zusammen

In jedem Mund leben Bakterien und das ist total normal und gesund. Allerdings gibt es in der Mundflora Bakterien, deren Ernährung überwiegend aus Zucker besteht. Diese Bakterien produzieren beim Verwerten des Zuckers Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Der Prozess der Demineralisierung nimmt seinen Lauf und führt unbehandelt zu Karies.

Das zeigt, dass eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Zucker schädlich für die Zähne sein kann, da die Kariesentstehung gefördert wird. Zuckerhaltige Getränke und Lebensmittel, die einfache Zuckerarten wie Saccharose (Haushaltszucker), Glukose (Traubenzucker) oder Fruktose (Fruchtzucker) enthalten, sind hierbei besonders gefährlich. Die Bakterien können diese Zuckerarten sofort verwenden und die schädlichen Säuren bilden.

Zahnhygiene ist Pflicht – Zähneputzen und Zahnreinigung

Mit der passenden Mundhygiene kann den Bakterien zu Leibe gerückt werden. Durch regelmäßiges Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide wird die Anzahl der Bakterien reduziert. Auf der Zahnoberfläche und in den Zahnzwischenräumen bildet sich schrittweise ein Belag, auch Plaque genannt. Dieser besteht unter anderem aus Teilen des Speichels und Bakterien. Damit dieser Plaque sich nicht hartnäckig festsetzt und unter anderem zur Entstehung von Karies beiträgt, ist eine regelmäßig und fachgerechte Mundhygiene notwendig.

Tipps für Ihre Mundhygiene:

– Achten Sie darauf, mindestens zwei Mal am Tag die Zähne zu putzen, wenn möglich nach jeder Mahlzeit.
– Denken Sie an die Reinigung der Zahnzwischenräume. Verwenden Sie hierfür Zahnseide oder Interdentalbürsten.
– Gehen Sie zwei Mal im Jahr zum Zahnarzt für eine Kontrolle.
– Lassen Sie zwei Mal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchführen. Diese entfernt unter anderem hartnäckigen Plaque.

Geben Sie der Kariesentstehung keine Chance. Sorgen Sie mit der passenden Kariesprophylaxe aus einer zahnfreundlichen Ernährung und einer guten Mundhygiene für ein strahlendes Lächeln.