Schlimme Auswirkungen beim Zähneknirschen

Das Geräusch, das beim Zähneknirschen entsteht, klingt nicht nur unangenehm, sondern vor allem bedrohlich – allerdings nicht für den Betroffenen selbst, der davon nichts mitbekommt. Nachts beim schlafen werden die Zähne stark gegeneinander gerieben, die Medizin spricht von „exzentrischem Bruxismus“. Im Zustand ausgeprägter Konzentration kann das Zähneknirschen hin und wieder auch auftreten.

Schäden für Kiefergelenke, Kaumuskulatur und Zähne

Die Kaumuskulatur ist beim Zähneknirschen überaktiv. Unter dieser Überbelastung leiden nicht nur die Muskeln selbst, sondern ebenfalls die Kiefergelenke und die Zähne. Verspannungen im Kopf- und Halsbereich können daraus ebenso resultieren wie Kopf- oder Gesichtsschmerzen. Sogar Tinnitus-Erkrankungen können sich daraus ergeben. Die Ursache liegt in der Regel in fehlender Stressbewältigung.

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Zahnhygiene – Auch Zahnersatz und Prothesen brauchen Pflege

Ebenso wie die eigenen Zähne müssen Zahnersatz und Prothesen täglich gereinigt und gepflegt werden. Auch dort können Beläge ein idealer, jedoch unerwünschter Nährboden für Bakterien sein; und auch Zahnstein entsteht an künstlichen Zähnen genauso wie an natürlichen. Damit das Geld, das man üblicherweise für die „neuen“ Zähne bezahlen muss, eine lohnende Ausgabe bleibt, sollte man diese genauso gut behandeln wie die eigenen Restzähne.

Für Prothesen sind tägliche Reinigung und Pflege unumgänglich

Die tägliche Prothesenpflege beginnt mit der regelmäßigen Reinigung nach jeder Mahlzeit. Bakterien und Speisereste sollten keine Chance haben, sich im Mund anzusiedeln, darum sollte diese Prozedur zur Routine werden. Für die Reinigung empfiehlt sich ein mildes Abwaschmittel, denn Reinigungslösungen können zu aggressiv auf die Kunststoffverblendungen wirken. Die chemischen Bestandteile verursachen in dem Fall eine raue Oberfläche des Zahnersatzes, und dort siedeln Bakterien sich leichter an.

Zahnreinigung: Tipps zum Zähneputzen

Mindestens zweimal am Tag sollte jeder Mensch seine Zähne putzen, morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafen gehen. Optimal ist darüber hinaus eine Reinigung nach jeder Mahlzeit, doch ein zuckerfreies Kaugummi gilt hier als akzeptierte „kleine Reinigung“. Natürlich ersetzt ein Kaugummi das putzen nicht, aber der Speichelfluss wird angeregt, und dadurch werden die schädlichen Säuren schneller neutralisiert, die bei der Nahrungsaufnahme entstehen.

Welches „Handwerkszeug“ ist für die Zahnreinigung unentbehrlich?

Für das Zähneputzen braucht man Zahnpasta und eine Zahnbürste; ob manuell oder elektrisch, ist Geschmacksache. Doch damit ist nur das Säubern der Zähne, nicht die Reinigung der Zahnzwischenräume gewährleistet. Dafür benötigt man Zahnseide oder die kleinen Interdentalbürsten, die es in verschiedenen Größen gibt. Einmal täglich sollten damit die Zahnzwischenräume gründlich gereinigt werden.

Parodontitis-Nachsorge

Parodontitis-Nachsorge – Reevaluation (Zwischenkontrolle) und Nachsorge

Einige Wochen nach einer Paradontitisbehandlung erfolgt in der Zahnarztpraxis eine Überprüfung des Befundes, die Reevaluation (Zwischenkontrolle). Sollte in besonders schweren Fällen die Entzündung noch nicht abgeklungen sein, kommen Antibiotika zum Einsatz. Mit denen soll den hartnäckigen Bakterien jede Überlebenschance genommen werden. Auch ein chirurgischer Eingriff ist in derartigen Fällen eine Option.

Korrektive chirurgische Therapie in der besonders schweren Fällen

Wenn es sich bei der Nachsorgeuntersuchung ergibt, dass Bakterien und Zahnsteinreste in schwer zugänglichen Wurzelgabelungen und Zahnfleischtaschen geblieben sind, ist ein kleiner chirurgischer Eingriff nötig. Dafür bekommt der Patient eine lokale Anästhesie. Nun reinigt der Zahnarzt die Wurzeloberflächen mit dem Ziel, sie bis in den letzten Winkel von Bakterien zu befreien. In Fällen, bei denen es wegen der Parodontitis zu Knochenverlusten gekommen ist, lassen sich diese mit einem regenerativen Verfahren zum Teil wieder herstellen.

Parodontitis-Behandlung – Der anfängliche Verlauf

Eine systematische Behandlung ist die einzige Möglichkeit, eine bestehende Parodontitis zu stoppen. Grundlage dieser Therapie ist die vollständige Beseitigung des bakteriellen Zahnbelags. Der erste Schritt ist dabei die gründliche Reinigung von Zähnen und Zahnfleisch unter genauer Anleitung des Zahnarztes mit dem Ziel, noch nicht verhärtete Belag-Schichten zu entfernen.

Die weitere Paradontitishandlung liegt beim Zahnarzt

Abhängig von der individuellen Ausgangssituation sind nun mehrere Termine zur Behandlung beim Zahnarzt notwendig. Dabei werden in der Praxis alle erreichbaren harten Auflagerungen und bakteriellen Beläge von den Wurzeloberflächen und aus den Zahnfleischtaschen entfernt. In dieser Phase wird die Menge der Bakterien verringert, und die Entzündung geht zurück. Zum Abschluss der professionellen Zahnreinigung werden die Zahnoberflächen mit speziellen Pasten und Polierkelchen poliert. Das verhindert die erneute Ansammlung von Bakterien und Zahnbelägen

Wie kann man eine Parodontitis vermeiden?

Eine Zahnbettentzündung fällt nicht einfach so vom Himmel, oft liegt die Ursache dafür in mangelnder oder falscher Zahnpflege. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass die richtige Zahn- und Mundpflege des Patienten unumgänglich ist, ergänzt durch die professionelle Zahnreinigung. Nur durch mit diesem kompletten Hygiene-Programm kann man selbst alles dafür tun, dass es gar nicht erst zu einer Parodontitis kommt.

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit – zweimal täglich Zähne putzen

Zweimal täglich gründlich Zähne putzen plus einmal täglich die gründliche Reinigung der Zahnzwischenräume: so sollte das selbstverständliche Grundprogramm der Mundhygiene aussehen. Damit verhindert man die Bildung schädlicher bakterieller Zahnbeläge, die der Anfang allen Übels sind. Da beim Zähne putzen nur die Kau- und Seitenflächen der Zähne erreicht bzw. gereinigt werden können, sind „Werkzeuge“ zur Säuberung der Zahnzwischenräume unverzichtbar. Ob man dafür Zahnseide oder kleine Bürstchen verwendet, hängt von mehreren Faktoren wie z.B. der Zahnstellung ab – nicht zuletzt aber auch vom eigenen Geschmack.

Was ist eine Parodontitis und wie erkennt man sie?

Eine Parodontitis gehört zu den häufigsten Erkrankungen, die Menschen bekommen können: eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Die Ursachen für eine Parodontitis sind entweder Bakterien und die Reaktion des Körpers in Form einer Entzündung. Wenn diese Entzündung nicht rechtzeitig behandelt und darum chronisch wird, ist eine Zerstörung des Kieferknochens die Folge. Im schlimmsten Fall kommt es dann zum Verlust von Zähnen.

Mit einer Zahnfleischentzündung fängt es an

Jede Parodontitis beginnt mit einer Gingivitis (Zahnfleischentzündung). Für den Patienten als Laien ist diese schwer zu erkennen. Zwei sichtbare Hinweise gibt
es, die unbedingt den Weg zum Zahnarzt weisen sollten: Zahnfleischbluten und geschwollenes Zahnfleisch. Auch Mundgeruch und Schmerzen können auftreten. All diese Symptome müssen dringend beim Zahnarztbesuch abgeklärt werden, damit eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden kann.
Kurzform: Erste Anzeichen von Zahnfleischbluten oder geschwollenes Zahnfleisch können auf eine Parodontitis hinweisen. Grund gebnug, umgehend den Zahnarzt aufzusuchen.

Regelmäßige Mund- und Zahnpflege: Start beim ersten Zahn

Zahn- und Mundpflege sollte beim ersten Zähnchen beginnen. Auf alle Fragen gibt es Antworten beim Kinderzahnarzt.

Angst vor dem Zahnarzt – oder vor Bohrer und Spritze

Viele Menschen scheuen den Besuch beim Zahnarzt, nehmen lieber Schmerzen in Kauf und hoffen irrational auf Besserung mit der Einnahme von Schmerzmitteln – obwohl gerade die Angst vor eventuell drohenden Schmerzen meistens die bei Ursache für  Zahnarztangst ist. Der erste Schritt, diesem Phänomen zu begegnen, ist umfassende Information des Patienten.

Ängste lassen sich Schritt für Schritt reduzieren

Mit der Angst vorm Zahnarzt hat die Wissenschaft sich beschäftig und mehrere Wege gefunden, ihr zu begegnen – je nach medizinischem Befund. Den Patienten diese Möglichkeiten zu erklären ist der erste Schritt, Vertrauen aufzubauen. Darum geht es beim ersten Zahnarzttermin in erster Linie um ein gegenseitiges Kennenlernen. Verständnis für die Ängste trägt dazu bei, Vertrauen aufzubauen.

Behutsame Behandlungsmethoden bei der Implantologie

Zähne zu verlieren, zumal an exponierter sichtbarer Stelle, ist ein Albtraum für jeden Menschen. Neben unbeschwertem essen und sprechen möchte man auch ohne Hemmungen lächeln können. Schöne und vor allem funktionstüchtige Zähne sind demnach unerlässlich für das menschliche Wohlbefinden. Eine von mehreren Methoden, gezogene Zähne zu ersetzen, sind Implantate.

Aktuelle Methoden der Anästhesie können Ängste eindämmen

Wenn man vor einem solchen Eingriff genau über sämtliche Vorgänge informiert worden ist, kann man sich viel entspannter auf den Zahnarztstuhl setzen. Ausgereifte Methoden bei der Anästhesie können dafür sorgen, dass der Patient von der eigentlichen Behandlung nichts spürt. Erläuterung und Umsetzung behutsamer und schmerzfreier Verfahren beim Implantieren dienen dabei dem Ziel, dem Patienten durch eine schmerzfreie Behandlung  seine Zahnarztangst zu nehmen.