Karies-Vorsorge in vier Schritten

Ist es möglich, Karies einzugrenzen oder gar zu verhindern? Dieser Frage sind Forscher einer australischen Universität nachgegangen. Das Ergebnis der Studie lautet: Ja, es ist möglich. Sogar ohne den Einsatz eines Bohrers kann eine sorgfältige Vorsorge verhindern, dass Zähne an Karies erkranken. Außerdem kann der Krankheitsverlauf gestoppt werden, wenn ein Zahn bereits von Karies befallen ist. Sogar eine Heilung soll in diesem Fall möglich sein. Daraus ergibt sich, dass der Anteil an Füllungen, die zur Behandlung von Karies befallener Zähne eingesetzt werden, erheblich reduziert werden kann, heißt es von Seiten der Forscher. Die Grundlage dieser Ergebnisse ist ein Vorsorge-Plan, der aus vier Schritten besteht.

Karies entwickelt sich langsam

Der Zeitraum, den die Karies benötigt, um sich von außen nach innen in einen Zahn durchzuarbeiten, ist mit durchschnittlich vier bis acht Jahren bestimmbar. Wenn eine regelmäßige Vorsorge ermöglicht, die Karies sehr früh zu erkennen, bleibt demnach viel Zeit, um den befallenen Zahn zu behandeln. Im Rahmen der Forschung hat man vier Schritte entwickelt, mit denen der Karies zu Leibe gerückt wird. Zunächst wird auf die kariöse Stelle am Zahn ein Fluoridlack aufgetragen, der den Zahn härten und damit schützen soll. Zudem ist der Patient angehalten, die Zahnpflege besonders sorgfältig durchzuführen, desweiteren sollten sämtliche zuckerhaltigen Nahrungsmittel zwischen den Mahlzeiten entfallen. Schließlich und endlich ist eine regelmäßige zahnärztliche Kontrolle unumgänglich.


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